Ernährung

 

Obst:

Ananas –Am besten nur reif und wegen des hohen Säuregehalts nur in kleinen Mengen füttern.             

Apfel -Die Kerne enthalten in geringen Mengen Blausäure                                                                                      

Apfelsine - Nur in geringsten Maßen geben. Zitrusfrüchte enthalten sehr viel Säure und können damit zu Magen- und Verdauungsproblemen führen.

Aprikose –Den Kern vorher entfernen, da er Blausäure enthält, ansonsten bedenkenlos verfütterbar.

Banane – Ist ein Dickmacher, aber sehr beliebt. (Vorsicht! Dickmacher!)

Birne – Auch hier, wegen der Blausäure, die Kerne entfernen.

Brombeere – Sie enthalten sehr viel Säure und sollten daher nur in geringen Mengen gereicht werden. Selbstgesammelte Beeren können den Fuchsbandwurm beinhalten, der nur durch starkes Erhitzen abgetötet werden kann!

Erdbeere – Kann man bedenkenlos verfüttern und wird am liebsten sehr reif genommen.

Granatapfel – Am besten nur reif verfüttern, da er sonst sehr bitter ist.

Grapefruit –Siehe Apfelsine!

Heidelbeere – Siehe Brombeere!

Himbeere –Siehe Brombeere!

Johannisbeere -Siehe Brombeere!

Kaki -Enthalten viel Gerbsäure, daher lieber darauf verzichten.

Kirschen – Siehe Aprikose!

Kiwi –Sind sehr säurehaltig und sollten daher nur in geringen Mengen gereicht werden.

Kürbis –Kann roh oder gekocht gereicht werden. Die Kerne bieten einen zusätzlichen Knabberspaß (am besten „geröstet“).

Litschi –Kern und Schale zur Sicherheit entfernen. Das Fruchtfleisch wird gerne genommen.

Mandarine –Siehe Apfelsine!

Mango -Siehe Aprikose!

Melone – Die Schale entfernen, da diese bei exotischen Früchten sehr stark gespritzt ist. Auch die       Kerne sind sehr beliebt.

Nektarine -Siehe Aprikose!

Orange - Siehe Apfelsine!

Pampelmuse - Siehe Apfelsine!

Papaya – Wirkt verdauungsfördernd und sollte daher nur in geringen Mengen verfüttert werden. Ansonsten siehe Aprikose!

Pfirsich - Siehe Aprikose

Pflaume – Siehe Aprikose!

Physalis –Wenn Kraut und Kerne entfernt sind, kann man diese Früchte gerne reif reichen.

Rhabarber –Wegen des hohen Oxalsäure-Gehalts lieber nicht füttern. Kann zu Krämpfen bis hin zu Herzlähmungen führen, bei entsprechender Veranlagung kann die Bildung von Nierensteinen gefördert werden.

Stachelbeere -Siehe Brombeere!

Tomate –Wird gerne genommen, die grünen teile sollten allerdings vorher entfernt werden.

Weintraube – Wird immer gerne genommen, süße werden bevorzugt.

Zitrone –Da sie zu viel Säure enthält NIEMALS(!!!) füttern.

Zwetschgen - Siehe Aprikose!

 

Gemüse:

Aubergine –Am besten nur gekocht geben.

Artischocke – Immer nur gekocht geben, da sie ungekocht giftig sind!

Avocado – Hier gibt es Sorten, die giftig sind. Leider ist das nicht erkennbar, daher NIEMALS(!!!) füttern!

Blumenkohl –Kohl bläht und sollte daher nur gekocht und in geringen Mengen gefüttert werden.

Bohne – Rohe Bohnen sind sehr giftig, da sie gekocht blähen können, sollte man sie nicht füttern!

Brokkoli – Siehe Blumenkohl!

Chicorée –Kann man bedenkenlos füttern.

Chinakohl - Siehe Blumenkohl!

Eisbergsalat -Wird gern genommen, siehe Salat!

Endiviensalat - Wird gern genommen, siehe Salat!

Erbse – Nur gekocht oder geschält füttern, da sich die Schale sonst in der Speiseröhre festsetzen kann.

Feldsalat - wird gern genommen, siehe Salat!

Fenchel – Ist gekocht möglich.

Karotte – Roh und gekocht verfütterbar. Allerdings sollte man die Grünteile vorher entfernen, da diese für Ratten giftig sind.

Kartoffel -Rohe Kartoffeln können Solanin (Alkaloid) enthalten. Solanin ist giftig und kann bereits in geringeren Dosen Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Bei hohem Anteil sogar Vergiftungserscheinungen. Es ist besonders in den Keimen, grünen Stellen, Schale und darunter enthalten. Selbst wir Menschen sollten Kartoffeln mit grünen Stellen komplett wegwerfen. Beim Kochen gehen die Alkaloide übrigens ins Kochwasser über. Wir denken, auch ein "könnte enthalten" sein, reicht aus, um keine rohen Kartoffeln zu füttern.Gekocht und geschält sind sie allerdings auch für Ratten relativ unbedenklich.

Kohlrabi-Siehe Blumenkohl!

Kopfsalat –Wegen des hohen Nitrat-Gehaltes lieber darauf verzichten. Siehe Salat!

Lauch – Siehe Zwiebel!

Mais – Ist ein Dickmacher, wird aber gerne genommen, egal ob roh, gekocht oder aus der Dose. Zuckermais ist Futtermais (mehr Stärke) vorzuziehen.

Paprika –Ohne Kerne füttern, ansonsten gerne genommen.

Radieschen – Kann zu Verdauungsproblemen führen und sollte daher nicht gefüttert werden.

Reis –Kann gekocht verfüttert werden.

Rettich – Siehe Radieschen!

Rotkohl – Bläht sehr stark, daher nicht füttern.

Rote Beete – Ist eine Vitaminbombe, jedoch am besten gekocht füttern, da sie Oxalsäure enthält.

Salat –Bei der üblichen Überdüngung kann sich viel angesammeltes Nitrat in giftiges Nitrit umwandeln, von daher eher selten und wenig geben. Kopfsalat ist meist am stärksten betroffen.

Salatgurke –Empfehlenswert da gerne genommen und kalorienarm. Am besten ohne Schale füttern.

Spargel – Aus dem Glas möglich oder gekocht, aber selten.

Spinat -Siehe Salat!Am besten gekocht und in Maßen füttern, da er Oxalsäure enthält.

Weißkohl – Siehe Rotkohl!

Wirsingkohl – Siehe Rotkohl!

Zucchini –Können roh und gekocht gefüttert werden.

Zwiebel – NIEMALS(!!!) füttern, da sie ätherische Öle enthält und zu scharf ist.

 

Vitamine:

Fettlösliche Vitamine werden über längere Zeit in der Leber und im Fettgewebe gespeichert und müssen daher nur in geringen Mengen zugeführt werden.

Wasserlösliche Vitamine, wie Vitamin C werden im Körper nur in geringen Mengen gespeichert und müssen daher täglich mit der Nahrung aufgenommen werden. Dieses Vitamin ist aber bei Ratten, im Gegensatz zu uns Menschen, nicht essenziell und muss somit nicht zugefüttert werden. Die restlichen Wasserlöslichen Vitamine sind dennoch wichtig und dürfen bei einer gesunden Ernährung nicht fehlen.

 

Fettlösliche Vitamine (alle paar Wochen):

Ei(A, D, K),Käse(A), Karotten, Melone, Kürbis, Pfirsich, Aprikose und anderes gelb-orangenes Obst und Gemüse (Beta Carotin), Nüsse, Getreidekeime undVollkornflocken(E), Kohlrabi, Eisbergsalatund anderes grünes Gemüse (D, K)

 

Wasserlösliche Vitamine (täglich):

Getreidekleie, Sonnenblumenkerne und Kartoffeln(B1), Vollkornflocken(B1, B6),Erdnüsse, Körnerund Getreideflocken(Niacin/Nicotinamid),  Ei(B2, B12, H), Vollkorn(B2), Reis(B6, H), Milchprodukteund Käse(B2, B12), Bananen(B6), Salat(Folsäure), Früchte(C), Gemüse(B2, Folsäure, Niacin/Nicotinamid, C), Panthothensäure ist in fast allen Lebensmitteln enthalten

 

Kräuter:

Getrocknet: Kamille, Salbei, Melisse, Spitzwegerich, Haselblätter, Löwenzahnkraut, Schafgarbenblüte, Brennnesselblätter, Pfefferminze und grünerHafer

 

Frisch: zum BeispielGras und Löwenzahn, Gänseblümchen, Bärenklau, Kohldistel, Beifuß, Kamille, Ackerminze

 

 

Zweige:

Sie sollten zum Nagen immer im Käfig sein, damit sich die Nagezähne der Ratten abnutzen können. Geeignet sind zum Beispiel Zweige von Obst-, Birken- und Haselbäumen

 

Trockenfutter:

Inzwischen gibt es recht gute fertige Futtermischungen für Ratten, wie zum Beispiel das bekannte Rattima oder die Sorten von JR-Farm. Man kann das Futter für seine Ratten allerdings auch selbst zusammen mischen.

 

Zusammensetzung für 100g Futter:

40g Getreidemischung

40g Getreideflockenmischung

5g Nussmischung

5g Trockenobst- und Gemüsemischung

5g Ölsaaten

5g Sonnenblumen und Kürbiskerne (gerne mit Schale)

 

Welches Getreide die Ratten mögen muss man einfach ausprobieren und dann nach Belieben anpassen. Am besten greift man auf Bio-Getreide zurück, da es wesentlich gesünder ist für die Tiere. Das Obst und Gemüse sollte nicht geschwefelt und nicht gezuckert sein.

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